Rückblick vom Seniorennachmittag vom 08.01.2019 in Aichelberg

Die Entstehung des Taufsteines der Kirche St. Martin in Aichelberg Zum ersten Seniorennachmittag im neuen Jahr waren Gäste eingeladen. Nach einer gemütlichen Kaffeerunde zeigte Herr Siegfried Haag seinen eindrücklichen Film – mit der Schicksalssymphonie als Hintergrundmusik – über die Entstehung des Taufsteines in Aichelberg, in dem er die Arbeitsschritte des Architekten und Bildhauers Wolfgang Schmidt filmisch begleitete. Er erzählte, dass im Zuge der Umbaumaßnahmen von St. Martin festgestellt wurde, dass es in dieser Kirche ja keinen Taufstein gab, und man sich einig war, dass es einen geben sollte. Der Entwurf von Wolfgang Schmidt bekam den Zuschlag.
Der Taufstein wurde aus Travertin gearbeitet, ein poröser Kalkstein, der weit verbreitet, aber nicht leicht bearbeitbar ist. Die Besonderheit dieses Taufsteines, der ungefähr 600 kg wiegt und quadratisch ist, dass sich die heiligen Öle in einem Hohlraum im Taufstein befinden.
Herr Schmidt erläuterte dann seine Arbeit. Viele Arbeitsschritte mussten von Hand mit verschiedenen Werkzeugen durchgeführt werden, andere Arbeitsschritte wurden maschinell gearbeitet. Eine besondere Herausforderung war die Ausarbeitung der Schale. Auch Altar und der Sockel des Tabernakels sind aus Travertin hergestell