Baltmannsweiler

Mariä Himmelfahrt

Erbaut: 1964/65
Architekten: C.A. und W. Reutter, Wernau
Adresse: 73666 Baltmannsweiler, Waldstraße 30

Die Kirche hat 350 Sitzplätze und befindet sich am Rande der Gemeinde in Richtung Baach. Sie besitzt einen großen Vorplatz und mehrer Besucherparkplätze.

Gegenüberliegend befinden sich das Pfarramt und das Pfarrhaus.

Die Mosaike an der Chorwand zeigen in Bezug auf das Kirchenpatrozinium Maria mit dem Kind, zu ihren Füßen der Mond und Sterne sowie das apokalyptische Lamm vor dem Buch mit den sieben Siegeln, beides Motive aus der geheimen Offenbarung.

Mosaike, Fenster und der Deckel des Taufsteins sind das Werk des Künstlers Alfred Seidel aus Schorndorf. Besonders im Sonnenlicht beherrscht das Farbenspiel der Lamellenfenster die feierliche Atmosphäre des ansonsten schlichten Innenraums.

Im Untergeschoß der Kirche sind ein kleiner Gemeindesaal, ein Jugendraum und eine Teeküche eingerichtet.

Seit 1987 wurde ein größerer Gemeindesaal mit Küche angebaut.

Beide Säle sind vom Parkplatz aus zugänglich.

Der Turm ist 30 m hoch, erhebt sich über den angrenzenden Wald und bietet sich weithin sichtbar dem Betrachter dar. Er trägt ein Geläut von 5 Glocken, die alle gestiftet wurden:

  • I. es-Glocke: 1.180 kg Osterglocke (Er lebet ewig, stirbt nicht mehr; Zum Gedenken aller Toten des Krieges 1939-1945)
  • II. ges-Glocke: 750 kg Bonifatiusglocke (Lasst uns Künder des Glaubens sein)
  • III. as-Glocke: 500 kg Barbaraglocke (Heilige Barbara bitte für uns)
  • IV. Glocke: Johannes der Täufer (Wegbegleiter für Christus; Dank den Frauen und Männern beim Aufbau der Gemeinde 1945-1995)
  • V. des-Glocke: 230 kg Marienglocke (Maria assumpta in coelum, Königin des Himmels, bitte für uns); ursprünglich gegossen 1929 für die Nikolauskirche in Stuttgart

Die Glocken läuten in unterschiedlicher Besetzung: zu den Gottesdiensten, zum Angelusgebet am Morgen, Mittag, Abend und am Vorabend zum Beginn des Sonn- oder Feiertages.

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