KAB

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung
Ortsgruppe Baltmannsweiler / Aichwald

Die KAB ist ein Sozialverband unter dem Dach der katholischen Kirche.
Die Basis unserer Arbeit sind die Sozialprinzipien der kath. Kirche (siehe weiter unten).

Durch Vortrag- /Gesprächsabende und die Kommunikation über aktuelle Medien wie Zeitungen und Internet versetzen wir unsere Mitglieder in die Lage, soziale Gerechtigkeit
in der Politik und im Betrieb kompetent einfordern zu können. Natürlich kommt auch die Pflege der Gemeinschaft nicht zu kurz.

Unsere Termine sind im Veranstaltungskalender der Gemeinde integriert.

Gäste sind zu allen Veranstaltungen herzlichst eingeladen.

Vorstand

1. Vorsitzender Bernhard Peitz

73666 Baltmannsweiler
Zinkstr.44
Tel.:07153 945075
Mail: bpeitz1@web.de

2. Vorsitzende Barbara Rudolph

73666 Baltmannsweiler
Kürstr. 56
Tel.:07153 42252

Unsere Ortsgruppe Baltmannsweiler/Aichwald hat derzeit 18 Mitglieder.
8 Mitglieder aus Aichwald und 10 Mitglieder aus Baltmannsweiler.
(2 Frauen, 16 Männer im Alter zwischen 56 und 88 J.)
Wir suchen dringend Nachwuchs.

Die katholischen Sozialprinzipien

  • Personalität
  • Subsidiarität
  • Solidarität

Die katholischen Sozialprinzipien sind die Grundlage der katholischen Soziallehre. Auch für die KAB ist die katholische Soziallehre Grundlage und prägende Motivation ihrer Bewegung. Für eine gut funktionierende demokratische Gesellschaft sind die katholischen Sozialprinzipien unerlässlich.

Personalität
Der Mensch ist von Gott geschaffen als einmaliges, individuelles Wesen.
Der Mensch hat von Gott seine Würde, ohne eigenes Zutun und Leistung.
Das heißt nun nicht, dass der Mensch seine Hände in den Schoss legen kann. Ganz im Gegenteil.
Jeder ist zunächst selbst verantwortlich für sich, für sein Einkommen und für seine Gesundheit.
Wir tragen auch Verantwortung für unsere Mitmenschen in Gesellschaft und Staat.
Nicht zu vergessen, die Verantwortung für unsere Schöpfung und Schöpfer.

Subsidiarität
Der Mensch, sowie die kleine Gemeinschaft (Familie) sollte soviel wie möglich selbst gestalten.
Die Gesellschaft und der Staat darf nicht in die Rechte des Einzelnen eingreifen.
Der Staat muss Hilfe leisten, insbesondere für die Familie, damit eine gesunde soziale Gesellschaft entstehen und erhalten bleibt.
Es ist wichtig, dass wir den Staat nicht als Selbstbedienungsladen betrachten. Zunächst muss das Motto gelten: „Was kann ich für die Gesellschaft tun?“ und nicht: „ Was tut der Staat für mich?“

Solidarität
Wenn die beiden Sozialprinzipien Personalität und Subsidiarität richtig und verantwortlich angewendet werden, dann sollte als drittes die Solidarität greifen und niemand sollte davon ausgenommen sein.
Wenn also jemand nun trotz aller Bemühen unverschuldet, oder verschuldet in Not gerät, dann muss die Solidarität der ganzen Gesellschaft greifen. Darum hat man Sozialversicherungen ins Leben gerufen.
Zur Finanzierung wurde Parität zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern vereinbart. Diese Solidarität droht zur Zeit aber immer mehr auseinander zu fallen.